Carmen Small, ist zwar groß genug, um über das Lenkrad ihres Virtu-Teamwagens zu schauen,  hatte aber im Regen in Gera jene Stelle verpaßt, an der die Begleitfahrzeuge kurz vor dem Ziel von der Rennstrecke abgeleitet wurden. Sie raste hinter der Spitzengruppe über der Zielstrich. Sie konnte den Sieg ihrer Fahrerin Guarischi von einem Logenplatz verfolgen, bekam dafür aber einen „Stehplatz“ für die 2. Etappe. Strafe der Jury: Letzte Position im Teamwagen-Konvoi, dessen Reihenfolge nach der Einzelwertung geht. Statt der Pole-Position, die dem Team mit Gelb zugestanden hätte, fluchte sie am Ende der Autoschlange über schlechte Sicht und lange Wege zu ihren Fahrerinnen bei Defekten. Kritisch, als ihre Spitzenreiterin abgehängt wurde und Bastianelli in Führung lag. Es dauerte in Schleiz eine Weile, bis sie vom erneuten Sieg für ihr Team erfuhr.

AUTOR: Ulli Jansch
FOTO: Arne Mill